Am 4.2. ist es wieder soweit: „Die Weiber sind los“! Da kommen unsere einzigartigen Bonbon-Spezialitäten einfach wie gerufen, denn Sie wissen ja, was beispielsweise der Rheinländer schreit, wenn „de zoch kütt“, übersetzt, wenn „der Karnevalsumzug beginnt“, nämlich „Kamelle“!! Aber wieso werden Bonbons geworfen, was bedeutet ursprünglich der Begriff „Kamelle, und warum werden auf den Umzügen überhaupt diese in Hülle und Fülle unters Volk gebracht? Diesen und anderen Fragen wollen wir im Rahmen unserer Lifestyle Bonbonspezialitäten aus Weyhe einmal nachgehen.

„Kamelle“ ist eine Modifikation des Wortes „Karamelle“. Hier erkennen Sie noch den Ursprung klassischer Bonbonmanufakturen, denn es wird karamellisierter Zucker als Grundstoff für diese Bonbonspezialitäten verwendet. Warum sie gerade auf den Umzügen im Karneval geworfen werden, könnte in der bevorstehenden Fastenzeit begründet sein, denn vorher möchten sich viele Menschen noch einmal nach Herzenslust an diesen oft kalorienreichen Spezialitäten erfreuen.

Weiberfastnacht- An diesem Tag herrschen die Frauen

Der Brauch kann wegen seines Ursprungs als Teil der Emanzipation „der Weiber“, wie man in früheren Zeiten zu sagen pflegte, betrachtet werden. Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstand aus der Frauenbewegung der Wäscherinnen ein Damen-Komitee, das sich gegen die Dominanz des Patriarchats zur Wehr setzte. So entstand der Brauch, jedes Jahr am Donnerstag vor dem Beginn des Karnevals nicht die Wäsche, sondern den Männern den Kopf zu waschen. Die Wiege dieser Sitte steht in der Hochburg Köln und wird auch heute dort noch am intensivsten gefeiert. Die offizielle Eröffnung des Karnevals und das Abschneiden jeder Krawatte, deren die Damen habhaft werden können, gehört heutzutage ebenso zur Weiberfastnacht, wie das symbolische Einkassieren des Schlüssels der Stadt für die närrische Zeit. Daher ist es für die Herren der Schöpfung auch nicht ratsam, sich an diesem Tag ihre beste Krawatte umzubinden!

An „Altweiberfastnacht“, wie Weiberfastnacht auch genannt wird, verkleiden sich alle Närrinnen und Narren, ziehen durch die Orte und beginnen ihr närrisches Treiben. Am Mittelrhein bezeichnen sich übrigens diese Frauen als „Möhnen“! Auch Altweiber- und andere Maskenbälle werden gefeiert.

Je nach Region hat dieser Tag einen unterschiedlichen Namen. So spricht man im Südwesten Deutschlands auch vom „schmutzigen“ oder „schmotzigen“ Donnerstag. Mit diesem Wort ist jedoch nicht etwa Schmutz gemeint, sondern es leitet sich von dem schwäbisch-alemannischen Wort „Schmotz“ ab, was so viel wie „Fett“ bedeutet. Unsere lukullischen Jenlous´Bonbonspezialitäten sind zwar nicht in diesem Sinne „fett“, schmecken dafür aber umso herrlicher!

Der Ausdruck „Schmotz“ erinnert an den früheren Fastnachtsbrauch, dass an diesem Donnerstag das letzte Mal vor Aschermittwoch geschlachtet wurde. Diese Schlachtung galt es zu feiern, so dass in diesem Zusammenhang fettgebackene Fastnachtsküchlein und Fastnachtskrapfen hergestellt wurden. Bis auf den heutigen Tag findet in manchen Gegenden Deutschlands traditionell an diesem Donnerstag ein Schlachtfest statt.

Wenn Sie an diesen Tagen immer eines unsere praktischen 100 Gramm Beutelchen voller Bonbonspezialitäten mit sich führen und verteilen, erweisen Sie sicherlich all Ihren Karnevalsfreunden einen ganz besonders lukullischen Dienst!    

Im badisch-schwäbischen Raum herrschen andere Fastnachtsbräuche. So ziehen in vielen Orten am Donnerstag früh bereits weiße Gestalten in Nachthemden umher. Auch wecken Musikkapellen und Fanfarenzüge die Einwohner schon frühzeitig und vertreiben sie aus ihren Betten. Im Bodenseegebiet ist das Aufstellen des Narrenbaums ein Zeichen für die „Herrschaft der Narren“!

All unsere herrlich geschmacksintensiven Lifestyle-Spezialitäten eignen sich einfach perfekt als Karnevalsbonbons. Stöbern Sie in aller Ruhe auf den Seiten von Jenlous´Bonbonspezialitäten, und profitieren Sie von der ganzen Vielfalt unserer süßen Welt rund um köstlichen Genuss. Denn Karneval ohne diese kulinarischen Schmankerl ist einfach nicht vorstellbar!