Nicht nur an kälteren Tagen und in der Weihnachtszeit ist unsere Bonbon-Lifestyle Spezialität aus Weyhe, nämlich unser Glühwein Bonbon, ein herrlicher Genuss. Die wunderbar aromatische Delikatesse, komponiert aus feinsten Zutaten, entzückt jeden Bonbonliebhaber auch außerhalb trüber Witterung. Aber apropos Glühwein: Wissen Sie, woher dieses beliebte Getränk stammt, wer es erfunden hat, und welche Geschichten sich sonst noch um dieses Muss auf jedem Weihnachtsmarkt ranken? Wenn Sie alle Fragen verneinen, verraten wir Ihnen hier die Antworten!

Wer hat´s erfunden?

Die Schweizer, soviel steht schon mal fest, waren es nicht! In Deutschland gehört der Glühwein zum Advent und zur vorweihnachtlichen Zeit überhaupt wie Printen, Stolle, und Lebkuchen. Glühwein wärmt bei eisiger Winterkälte und wohl kaum ein anderes Getränk lässt die Vorfreude auf das Fest der Liebe so wohlig in den Menschen erwachen. Das könnte natürlich am darin enthaltenen Alkohol liegen, aber er alleine macht ja nicht einen richtigen Glühwein aus. Es sind vielmehr die Gewürze, das Aroma und natürlich die singende klingende Weihnachtsatmosphäre.

Der Glühwein ist eine typisch deutsche Erfindung, und älteste Belege dafür reichen bis ins Jahr 1500 zurück. Doch die Idee, Wein zu würzen, war schon den alten Griechen bekannt und die Römer verbreiteten dieses Brauchtum bereits vor mehr als 2000 Jahren. Der reine Wein schmeckte zu damaligen Zeiten äußerst sauer und wurde daher häufig mit Kräutern, Obst, Honig oder Gewürzen verfeinert. Auf diese Weise erfuhr das Getränk nicht nur eine geschmackliche Aufwertung, sondern dadurch ließ sich auch die Haltbarkeit des Trunkes durch den Zuckergehalt des Honigs deutlich verlängern.

Probieren Sie doch einmal unsere vollmundige Bonbonspezialität „Glühwein Bonbon“: Herrlich, aromatisch und einfach wunderbar geschmackvoll!

Das erste Rezept

Erstmals wurde ein Rezept des Getränkevorläufers im Kochbuch des Apicius, eines berühmten römischen Feinschmeckers und Kochbuchautors der Antike aufgezeichnet. Daraus erfahren wir, dass der so genannte „Conditum Paradoxum“, ein antiker römischer Würzwein, mit Honig und etwas Wein eingekocht wurde. Man würzte ihn mit Lorbeerblättern, Datteln, Pfeffer und Safran. Als echte Kostbarkeit wurde der so veredelte Wein dann im späten Mittelalter gehandelt. So entschied nicht der Geschmack, sondern die bei Festen gereichte Menge über die gesellschaftliche Anerkennung des Gastgebers. Übrigens wurde der so genannte Würzwein ursprünglich kalt genossen. Erst in späterer Zeit wurde die Idee geboren, den Wein sich heiß schmecken zu lassen: Die Geburt des Glühweins!

Mindestens eine Spur führt auch nach Sachsen, nämlich zum Raugrafen Wackerbarth. Vor nicht allzu langer Zeit sichteten Mitarbeiter dieses Schlosses im Sächsischen Hauptstadtarchiv die Unterlagen des edlen Herren. Er war der Urgoßneffe des Erbauers von Schloss Wackerbarth und besaß das Gut von 1809 bis 1846. Als Raugraf hatte er sich einen guten Ruf erworben, da er sich um die Belange seiner Bevölkerung kümmerte. So kelterte er Weine für die Winzer in der Region. Zwischen den Papieren fanden die Mitarbeiter einen unscheinbaren Zettel, der jedoch einen Schatz barg, denn darauf war das wahrscheinlich älteste Glühwein- Rezept Deutschlands aufgezeichnet. Es stammt vom 11. Dezember 1843!

Zwei Loth Ingwer, ein Loth Granatapfel, vier Loth Zimt  

August Josef Ludwig von Wackerbarth lebte von 1770 bis 1850. Er war besonders gebildet und wollte sein Wissen der Welt hinterlassen. Das Wackerbarthsche Rezept lautet wie folgt:

„Für eine Kanne, (was heute einem knappen Liter entspricht), nehme man vier Loth Zimt, (wobei ein Loth ungefähr 60 Gramm sind), zwei Loth Ingwer, ein Loth Anis, ein Loth Granatapfel, ein Loth Muskatnüsse, ein Loth Kardamom sowie ein Gran (circa 60 Milligramm) Safran. Dann süße man das Ganze nach Geschmack mit Honig und Zucker.“

Bei unseren köstlichen Bonbonspezialitäten „Glühwein Bonbon“ brauchen Sie sich diese Mühe des Mixens nicht zu machen, denn Sie erleben schon mit nur einem Bonbon das fein komponierte und köstlich abgestimmte Geschmacksaroma!

Schon im Jahr 1747 gab es in Sachsen „Würzwein“

In diesem Jahr schrieb der deutsche Buchhändler und Verleger Johann Heinrich Zedler in seinem in Leipzig verlegten Universal-Lexikon „von guten Weinen in kalten Landen“. Der Begriff „Glühwein“ kommt in den alten Schriften allerdings nirgends vor, auch wenn die Experten vermuten, dass dieser „Würzwein“ schon damals erhitzt wurde.

Ebenso in Schweden trank man im 16. Jahrhundert zu Zeiten von König Gustav Wasa an seinem Hof gewürzten Wein. Er heißt heutzutage „Glögg“ und wird natürlich heiß serviert. Ob dies auch zu damaligen Zeiten der Fall war, ist dagegen bis heute nicht eindeutig klar. Unstrittig jedoch ist des Königs Verbindung nach Sachsen, denn am 24. September 1531 heiratete er Katharina von Sachsen- Lauenburg. Fachleute glauben, dass er auf diese Weise auch den Würzwein kennenlernte. Gewürzweine wurden nämlich zu dieser Zeit vornehmlich von Königshäusern und Adligen getrunken.

Der Glühwein als Medizin

Dieses Getränk wurde auch als Arznei eingesetzt. So empfiehlt Hieronymus Bock (1498 bis 1554), ein deutscher Arzt, Botaniker und lutherischer Prediger, der in der Pfalz sowie im Elsass wirkte, den Kräuterwein „wider das Wehtun der Brust“. Er „vertreibe die verhaltene Mondzeit der Frauen und Schrecken, wovon der Harn schmerzlich gefangen wird“. Weiterhin helfe er „bei feuchtem Magen“, also bei Durchfall!

Unsere Jenlous´ Bonbonspezialitäten „Glühwein Bonbon“ vermögen solche Dinge nicht zu heilen, wohl aber ein wundervolles Geschmackserlebnis zu bieten! Gönnen Sie sich einfach einmal auch zwischendurch ein solches 100 Gramm Beutelchen mit diesen vorzüglichen „Glühwein Schmankerln“.

Und Glühwein in unserer Zeit?  

Natürlich empfiehlt die Medizin unserer Tage dieses Getränk nicht mehr als Rezept gegen Durchfall! Und manch Einem geht es nach dem ausgiebigen Genuss am nächsten Tag schlechter als zuvor. Nicht selten hängt dies mit der Qualität des auf den Weihnachtsmärkten verabreichten Getränks zusammen. Es kann einer richtig feierlichen Zeremonie ähneln, wenn Sie sich Ihren Glühwein selbst zubereiten. So brauchen Sie am nächsten Tag auch keinen „dicken Kopf“ zu befürchten!

Zunehmend ist jedoch ein Glühwein-Trend zu beobachten, der sich immer mehr von der Gewohnheit entfernt, billige Weine mithilfe von Zucker und einfachen Gewürzen aufzupeppen und in Pappkartons für Beträge noch unter zwei Euro zu verkaufen. Dagegen sind Winzerglühweine aus edleren Reben wie Spätburgunder, Regent oder Dornfelder derzeit angesagt.

Unser „Glühwein Bonbon“ ist eine einmalige Spezialität, auch abseits des vorweihnachtlichen Trubels. Sie können es sich sowohl im Büro, zu Hause oder unterwegs munden lassen, denn für die liebevoll kreierten Cellophan- Beutelchen findet sich in Ihrer Tasche sicherlich immer ein Platz!