Sicherlich haben Sie sich schon einmal an unserer himmlischen Lifestyle-Bonbonspezialität aus Weyhe, nämlich dem „Lebkuchen Bonbon“ gelabt! Über den Lebkuchen an sich gibt es eine Menge zu berichten:

Jetzt, da die Blätter zu fallen beginnen und die Tage kürzer werden, erkennen wir so allmählich den Abschied vom Sommer, der sich immer offensichtlicher darstellt. Grund genug, wieder anheimelnde Dinge, wie Kerzenschein und vielleicht auch herbstliche Dekorationen in den eigenen vier Wänden zu genießen. Erneut steht in diesem Zusammenhang bei dem einen oder anderen von Ihnen eventuell ebenso das Backen wieder stärker im Fokus beliebter herbstlicher Tätigkeiten, womit wir schon beim heutigen Thema angelangt sind: Dem Lebkuchen.

Genau wie bei unserer einzigartigen Bonbonspezialität „Lebkuchen Bonbon“ ist das besondere an diesem vollmundigen Backwerk sein Aroma und sein Geschmack. Egal, ob Sie das Lebkuchenherz auf dem Weihnachtsmarkt genießen, oder sich an dem weichen Elisenlebkuchen in der heimischen Stube erfreuen: Alleine schon der würzige Geruch dieses Gebäcks weiß viele Liebhaber zu begeistern. Beißen Sie nämlich in einen weichen lockeren Lebkuchen, dann erfüllt Ihren Gaumen die einzigartige Komposition verschiedener Gewürze.

Warum der Lebkuchen „Lebkuchen“ heißt, ist bis heute nicht ganz geklärt

Mögen Sie vielleicht auch dieses „Schmankerl“, wie der Bayer generell Köstlichkeiten zu nennen pflegt, für Ihr Leben gerne essen, so hat die Bedeutung „Lebkuchen“ nichts mit „Leben“ zu tun! Vielmehr geht der Name, wie die meisten Forscher glauben, auf die lateinische Bezeichnung „libum“ zurück und heißt so viel wie „Fladen“ oder „Opferkuchen“. Dabei ist das libum mehr als nur ein einfaches Brot, denn es spielte in der römischen Antike als traditionelles Opferbrot eine maßgebliche Rolle, was nur zu besonderen Anlässen gebacken und geopfert wurde. Darüber hinaus war es eine beliebte Beilage zum Essen, die würzig oder süß serviert wurde. Über dieses besondere Brot, das in mehreren antiken Quellen Erwähnung findet, existiert übrigens ein vollständig überliefertes Rezept von Marcius Porcius Cato, das genau seine Herstellung beschreibt.

Da sich bezüglich der Wortherkunft die Forscher nicht ganz einig sind, gehen manche Experten auch davon aus, dass dieser Begriff vom Wort „Laib“ abstamme, wie er noch heute bei der Bezeichnung „Brotlaib“ gebräuchlich ist.

Der Lebkuchen wird auch, besonders mit Osten Deutschlands, „Pfefferkuchen“ genannt. Hier ist die Herkunft des Wortes eindeutig. Im Mittelalter wurden nämlich sämtliche Gewürze pauschal „Pfeffer“ genannt. Da im Lebkuchen viele leckere Gewürze enthalten sind, wurde das Gebäck kurzerhand mit dem Namen „Pfefferkuchen“ versehen!

Ein Backwerk mit uralter Tradition

Seine Geschichte können Sie bis in das alte Ägypten zurückverfolgen. So ziehen Wissenschaftler aufgrund von Grabbeigaben den Schluss, dass in Ägypten schon Honigkuchen, die Vorläufer der heutigen Lebkuchen, hergestellt wurden. Gesichert ist auf jeden Fall, dass dieses Gebäck bereits 350 vor Christi Geburt kreiert wurde, da dies durch Niederschriften der damaligen Zeit bestätigt wird. Ebenso pflegten die alten Römer ihre Kuchen vor dem Backen mit Honig zu bestreichen, um dem Gebäck den gewissen „Pfiff“ zu verleihen. Zur damaligen Zeit wurde es nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern ganzjährig verzehrt. Vor allem in der Fastenzeit wurde es als Nahrung zu starkem Bier gereicht. Wegen seiner langen Haltbarkeit war das Backwerk als Vorrat für schlechte Zeiten ebenso besonders beliebt.

Auf „schlechte Zeiten“ brauchen Sie bei unserer einzigartigen Bonbonspezialität „Lebkuchen Bonbon“ nicht zu warten, sondern Sie können sich während des ganzen Jahres an dieser Köstlichkeit unter http://bonbons.jenlous.de/portfolio/lebkuchen-bonbon/ laben!

Erst um die Zeit des 12. Jahrhunderts herum nahm der Lebkuchen die Form an, die Ihnen heute bekannt ist. Ursprünglich wurde er in der belgischen Gemeinde Dinant als „Couque de Dinant“, ein hartes Lebkuchengebäck, erfunden. Es gilt als Vorläufer der „Aachener Printen“. Bald wurde es dann auch in Aachen sowie den fränkischen Klöstern bekannt und fand aufgrund seines herrlichen Geschmackes und seiner äußerst langen Haltbarkeit großen Anklang bei den Mönchen. Diese verteilten das süße und Energie spendende Backwerk in Notzeiten unter die hungernde Bevölkerung. In guten Zeiten backten Nonnen den Lebkuchen auch gerne einfach als köstlichen Nachtisch. Zu Beginn seiner kulinarischen Laufbahn war die Herstellung des Lebkuchens eher auf die Klöster beschränkt. Von dort stammt im Übrigen auch die Variante mit den Oblaten, da man neben der Herstellung der Hostien den Lebkuchenteig ebenso auf den feinen Teigplättchen platziert und gebacken hat.

Wie es mit der Entwicklung des Lebkuchens weiterging

Dieses Backwerk erfreute sich immer größerer Beliebtheit und verbreitete sich zunächst besonders an den großen Handelsknotenpunkten, wie beispielsweise in Nürnberg, Augsburg, Köln und Ulm vor allem auch deshalb, weil die zur Herstellung benötigten exotischen Gewürze hier ziemlich problemlos zu bekommen waren. Über die Jahre hinweg kamen verschiedene Variationen hinzu, von denen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Entdeckung des Backpulvers noch viele weitere folgten, wobei Rezepturen und Formen je nach Region unterschiedlich ausfielen und bis auf den heutigen Tag ausfallen. Denn wie Sie sicherlich wissen, hat sich die Vielfalt der Lebkuchensorten bis heute erhalten und spiegelt sich in dem reichen Sortimentsportfolio zur Advents- und Weihnachtszeit wider. Durch die Möglichkeit des „Teigaufgehens“ wurden immer neue Lebkuchenvariationen kreiert, zu denen auch Honigkuchen oder Gewürzkuchen gehören. Während Lebkuchen bei uns als typisches Weihnachtsgebäck gelten, werden einfache Honigkuchen unter anderem ganzjährig zur Herstellung von Süßspeisen aber auch für Saucen genutzt.

Nürnberg, Die Lebkuchen-Stadt

Dass gerade Nürnberg zu einer der Hauptproduktionsstätten dieses leckeren Gebäcks wurde, liegt bestimmt nicht zuletzt an den günstigen örtlichen Gegebenheiten. Denn die Stadt lag damals besonders nahe an den genutzten Handels- und Gewürzstraßen. Damit wurde die Versorgung mit den für dieses Backwerk erforderlichen Gewürzen immer sichergestellt. Auch was die Quelle für die Honigversorgung betraf, so befand sich diese im umliegenden Reichwald. Hier sorgte die Zunft der Zeidler (ein anderes Wort für „Honigsammler“ oder „Waldimker“) für fortwährenden Nachschub des natürlichen Süßungsmittels. Auf diese Weise gelangten die Nürnberger immer an alle benötigten Zutaten, die zur Herstellung von Lebkuchen nötig waren.

Bereits im 14. Jahrhundert war die Stadt für ihre Lebkuchenherstellung bekannt, aber dieses Handwerk wurde lange nicht als echtes Handwerk anerkannt. Daher entstand die erste Nürnberger Lebkuchenzunft mit Genehmigung der Stadt Nürnberg erst im Jahr 1643, die von 14 sogenannten „Lebküchnermeistern“ gegründet wurde. Innerhalb dieser Zunft war lediglich derjenige zum Verkauf seiner Lebkuchen berechtigt, der sie in einem eigenen Backofen produzieren konnte. Darüber hinaus wurde den Lebküchnern durch die ab dem Jahr 1645 geltende Lebküchner-Ordnung unzählige strenge Vorgaben auferlegt, die es zu erfüllen galt, um eines Meisters würdig zu sein. Vielleicht liegt es ja an diesem strengen Reglement, dass uns das Backwerk bis heute mit seinem wunderbaren Geschmackserlebnis nach wie vor begeistert!

Hervorragend schmecken auch unsere Jenlous´Bonbonspezialitäten „Lebkuchen Bonbon“, an denen Sie sich während des ganzen Jahres durchgängig erfreuen können!           

Der Lebkuchen und seine klassischen Zutaten

Innerhalb der großartigen Vielfalt, angefangen von den „Aachener Printen“ über den „Elisenlebkuchen“ bis hin zu mit Marmelade gefüllten Lebkuchenherzen ist die Beliebtheit des reinen klassischen Lebkuchens nach wie vor ungebrochen. Die Grundzutat für den „Klassiker“ in Deutschland besteht überwiegend aus Weizenmehl. Zum Süßen wird selbstverständlich ausschließlich feinster Honig verwendet. Seinen typischen Geschmack erhält der Lebkuchen durch exotische Aromen, wie sie in Anis, Zimt, Nelken, oft auch in Kardamom, Koriander oder Ingwer enthalten sind. Zur Verfeinerung dieses Backwerks werden oft gemahlene Nüsse, Orangeat sowie Zitronat genutzt, das danach mit Zucker- oder Schokoladenguss überzogen wird. Dieses sind sozusagen die „Basics“, die dem Lebkuchen seinen unverwechselbaren Geschmack geben. Und Hefe? Das Backtriebmittel werden Sie bei diesem Gebäck vergebens suchen. Stattdessen verwenden die Meister der Lebkuchenzunft meist Hirschhornsalz oder Kaliumkarbonat, ein Produkt, das unter den Konditoren besser als „Pottasche“ bekannt ist.

Bei unserer Bonbonspezialität „Lebkuchen Bonbon“ brauchen Sie sich um die geeigneten Zutaten nicht zu kümmern! Genießen Sie einfach das lukullische Aroma unserer paradiesischen Delikatesse aus dem Haus „Jenlous´Bonbonspezialitäten“ in vollen Zügen!    

Lebkuchen selber herstellen?

Wie Sie lesen konnten, stellt der Erwerb der Zutaten heutzutage kein Problem dar. Dennoch ist es interessant, dass, im Gegensatz zu Stollen oder Plätzchen, Lebkuchen nicht so häufig selber gebacken werden. Das könnte der Tatsache geschuldet sein, dass der Teig für diese Leckerei sehr zäh und daher schwierig zu verarbeiten ist. So ist es nicht verwunderlich, dass in früheren Zeiten für die Verarbeitung auch Knechte in die Küche geschickt wurden, um den Teig mit Füßen oder mithilfe von Schlegeln ordentlich durchzukneten. Das ist natürlich heute anders, denn elektrische Geräte können diese Arbeit übernehmen. Wenn Sie erklärter Hobby-Bäcker sind, erwarten Sie mannigfaltige Rezepte beispielsweise im Internet.

Ein paar Tipps rund um dieses Backwerk

Sollten wir Ihnen mit unserem Artikel den Mund wässrig gemacht haben und Sie sich neben unserer einzigartigen Bonbonspezialität „Lebkuchen Bonbon“ an das Backen dieser Gaumenfreude wagen wollen, beachten Sie bitte immer, die fertigen Lebkuchen stets kühl bei einer Temperatur von maximal 18 Grad Celsius am besten in Blechdosen zu lagern. Nach Fertigstellung legen Sie den Deckel nur lose auf, und nach ungefähr einer Woche können Sie diese dann fest verschließen. Geben Sie eine Apfelscheibe oder eine gewaschene Orangenschale hinzu, somit bleibt das Gebäck schön weich und erhält ein fruchtiges Aroma. Wechseln Sie die „Beigaben“ alle paar Tage aus, damit sie nicht schimmeln. Da Lebkuchen meist erst nach etwa ein bis zwei Wochen weich und mürbe wird, können Sie ihn mithilfe einer Honigglasur schnell erweichen, wenn Sie das noch warme Backwerk mit Honig bestreichen und in Alufolie wickeln. Nach ungefähr 24 Stunden erfreuen Sie sich an weichem Lebkuchen!

Lebkuchenaroma eignet sich ausgezeichnet für die Herstellung von Saucen, die vorzüglich zu Wildgerichten passen. Dazu brauchen Sie Lebkuchen nur zu pürieren oder fertiges Lebkuchengewürz zu verwenden.

Das Gebäck ist äußerst nährstoffreich und ein schneller Energielieferant. So eignet es sich gut als Snack zwischendurch beim Wandern, Skifahren oder Langlaufen.

Zum guten Schluss

Wir, das Team von Jenlous´Bonbonspezialitäten, möchten Ihnen das ganze Jahr über ein Potpourri an lukullischem Wohlbehagen bieten. Genießen Sie daher, wann immer Sie dazu Lust haben mögen, das herrliche Gefühl, in einen frischen Lebkuchen zu beißen mit unserem „Lebkuchen Bonbon“. Sorgfältig in entzückende 100 Gramm Zellophan-Beutelchen eingebettet, bietet Ihnen schon der Anblick, was jede einzelne Bonbonspezialität aus unserem Hause verspricht: … für jeden Bonbon-Liebhaber… ein kleiner Schatz!