Jenlous´Bonbonspezialitäten „ Piña Colada Bonbon “

Haben Sie schon einmal unsere einzigartige Jenlous´Bonbonspezialitäten „ Piña Colada Bonbon “ probiert? Dann hat Sie sicherlich der umwerfend cremige Geschmack besonders entzückt. Woher aber kommt einer der wohl einflussreichsten und bekanntesten Cocktails, nach dem wir unsere lukullische Köstlichkeit benannt haben? Auf jeden Fall eignet sich gerade die heiße Jahreszeit wundervoll dazu, Ihnen einmal ein wenig über die Geschichte der Piña Colada zu berichten, ein herrliches Getränk, das mit Recht Urlaub, Strand, Sonne und ein tropisches Lebensgefühl symbolisiert. Es steht für die Karibik schlechthin, und wer von Ihnen würde sich nicht gerne an einem Strand dieser Gegend von der Sonne verwöhnen lassen, um danach wohltuende Abkühlung im stahlblauen, klaren Wasser zu genießen? Der flüssige Gaumenschmaus wurde übrigens vom Gouverneur Rafael Hernandez Colon am 17. Juli 1978 zum Nationalgetränk von Puerto Rico erklärt.

JenlousPinaColada

Aber lesen Sie selbst, wie alles begann mit der

Piña Colada und die Idee für unseren

Piña Colada Bonbon:

Das Getränk, dessen Name aus den spanischen Worten „piña“, was übersetzt „Ananas“ heißt und „colar“ „durchsieben“ gebildet wurde, ist ein süßer, eher cremiger Cocktail aus Kokosnusscreme, Ananas und Rum. Es ist für eine ganze Gruppe von Cocktails namensgebend, die „Coladas“ genannt werden. Populär wurde es in den 1950er Jahren und gehört heute zu den weltweit bekanntesten Cocktails. Natürlich gibt es auch eine alkoholfreie Variante, die, ohne Rum, „Virgin Colada“, „Baby Colada“ und „Piñita Colada“ genannt werden. Gemäß der „International Bartenders Association“ gehören in eine Piña Colada 3 cl weißer Rum, 3 cl Kokosnusscrem beziehungsweise aktuell auch ersetzt durch Kokosmilch sowie 9 cl Ananassaft hinein. Zubereitet wird alles im sogenannten Blender, eine Art Mixer, mit zerstoßenem Eis und mit einer Ananasscheibe sowie einer Maraschino-Kirsche als Dekoration versehen. So, jetzt haben Sie gleich ein gratis Rezept für diesen köstlichen Sundowner erhalten!

Die verwirrenden Anfänge

Die Erfindung der Piña Colada wird in der einschlägigen Literatur meist mit der „Caribe Hilton´s Beachcomber Bar“ in Verbindung gebracht, die sich Ende 1949 in der eröffneten Hotelanlage „Caribe Hilton“ in Puerto Rico befand. Vom Hotel wurde die Erfindung auf den 15. August 1954 datiert, wobei das genaue Datum und ebenso die weiteren Gegebenheiten sowie das Originalrezept unter den noch lebenden Zeitzeugen, die von dem amerikanischen Cocktailhistoriker Jared Brown im Jahr 2005 befragt wurden, eher im Dunklen liegen und umstritten sind, da mehrere Versionen existieren. Einer anderen Variante zufolge entstand nämlich dieser Cocktail im Jahr 1963 in der Bar „La Barrachina“ in San Juan im Freistaat Puerto Rico. Eine Gedenktafel an dem Gebäude erinnert noch heute an die Kreation dieses Cocktails durch den Barkeeper Ron Ramon Portas Mingot. Der Mix aus Ananas, Kokosmilch und Rum eine Erfindung des 20. Jahrhunderts? Nein, ganz und gar nicht, denn Getränke mit dieser Mischung waren schon viel früher bekannt. Der Pirat Roberto Cofresi, der von 1791 bis 1825 lebte, soll aus Cabo Rojo, einer Stadt im Westen Puerto Ricos, eine Mischung aus diesen Ingredienzien schon am Anfang des 19. Jahrhunderts an seine Seeleute ausgeschenkt haben. Dem Wahrheitsgehalt dieser Legende kann heutzutage nicht mehr auf den Grund gegangen werden, dennoch ist er plausibel, da der in der Karibik destillierte Rum zu jener Zeit nicht nur von der britischen Marine, sondern auch von Piraten an die Besatzungsmitglieder verteilt wurde. Dies geschah meist in verdünnter Form. Die in der Kokosnuss enthaltene Flüssigkeit diente damals als Ersatz für Trinkwasser, wenn keine natürlichen Wasserquellen vorhanden waren, und Ananas wurde schon vor dem Ende des 16. Jahrhunderts in zahlreichen tropischen Ländern angepflanzt. Sicherlich jedoch wurde das von Cofresi gemixte Getränk ohne Eis genossen. Die Bezeichnung „Piña Colada“ im Jahr 1954 war auch keine neue Erfindung, denn in vielen Quellen, die aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen, wird gesüßter und gekühlter Ananassaft als „piña fria colada“ gesprochen, was wörtlich übersetzt: „gekühlter, gesiebter Ananassaft“ heißt. Ein Rum-Cocktail, der „Piña Colada“ genannt wurde, beschrieb das „TRAVEL Magazine“ im Jahr 1922 wie folgt:“ Doch am allerbesten ist eine Piña Colada: Der Saft einer reifen Ananas – schon an sich ein köstliches Getränk- wird im richtigen Verhältnis mit Eis, Zucker, Limettensaft und Bacardi-Rum kräftig geschüttelt.“ Ein Artikel der „New York Times“ beschreibt, dass schon 1950 ein Cocktail dieses Namens auf Kuba im Umlauf war, der aus Rum, Kokosmilch und frischer Ananas hergestellt wurde:“ Mixgetränke der karibischen Inseln reichen von Martiniques berühmtem Rumpunsch bis zur kubanischen Piña Colada. In Key West kennt man zahlreiche Limetten-Pünsche, und auf den Grenadinen werden Rum-Drinks mit Muskantnuss gewürzt.“ (New York Times: At the Bar, 16. April 1950)

JenlousPinaBonbon

Die Fortsetzung

Die maßgeblichen Kriterien für die Entwicklung der Piña Colada in ihrer heutigen Art waren jedoch, sieht man von der Verfügbarkeit der Zutaten ab, zwei weitere wesentliche Faktoren und zwar die Erfindung des Elektromixers und industriell hergestellte Kokosnusscreme. Letztgenannte war Mitte des 20. Jahrhunderts eine verbreitete, populäre Zutat in der karibischen Küche, die jedoch ziemlich kompliziert herzustellen war. So musste das Fruchtfleisch frischer Kokosnüsse gemahlen und mit Wasser oder dem Wasser aus den Nüssen aufgekocht werden. Die so entstandene Masse wurde dann, häufig sogar mehrmals, durch ein Tuch gepresst und diese Flüssigkeit musste nun mehrere Stunden ziehen. Erst danach konnte die „Coconut Cream“, wie die Kokoscreme in englischer Sprache heißt, abgeschöpft werden.

Zu Beginn der 1950er Jahre gelang es dem Lebensmittelchemiker mit Namen Don Ramon Lopez-Irizarry diese Creme maschinell herzustellen. Er süßte sie und brachte sie unter dem Namen „Cream of Coconut“ mit dem Label „Coco Lopez“ im Jahr 1954 in den Handel Puerto Ricos. Das schon erwähnte „Caribe Hilton“ soll zu seinen ersten Abnehmern gezählt haben. Lediglich 300 Kokosnüsse wurden vorerst täglich verarbeitet. In den nachfolgenden Jahren ging Lopez-Irizarry eine Kooperation mit dem Getränkehersteller Norman Parkhurst ein, der in der Nähe Fruchtsaftkonserven abfüllte und später dann auch die gesamte Produktion des Lebensmittelchemikers übernahm. Die so hergestellte Kokosnussflüssigkeit wurde mittels spezieller „Piña Colada-Sets“ eifrig beworben und durch David Ballachow ebenso auf dem Markt der Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt.

Die Gegenwart

Welcher Barkeeper des Caribe Hilton nun genau in den 1950er Jahren zum ersten Mal das Getränk Piña Colada aus der Taufe hob, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Das Hotel selbst nannte fünfzig Jahre nur den Barkeeper Ramon Merrero Perez aus der Stadt Aguas Buenas in Puerto Rico, der sich mehrere Monate lang mit der Rezeptur des Cocktails beschäftigt haben soll. Folgerichtig feierte das Caribe Hilton das 50-jährige Jubiläum dieser Entstehung im Jahr 2004. Dagegen behauptete ein Kollege von Perez mit Namen Ricardo Garcia, der seit 1952 ebenfalls dort beschäftigt war, in einem im Jahr 2005 geführten Interview mit Jared Brown, einem international anerkannten Cocktail- und Spirituosen Historiker, er habe dieses Getränk spontan gemixt, als ihm für seinen beliebten Cocktail „Coco Loco“ die Kokosnüsse ausgingen. Ingredienzien für diesen Drink sind nämlich unter anderem Rum, Kokosnusscrem sowie Kokoswasser, wobei dieser damals in einer ausgehöhlten Kokosnuss serviert wurde. Dagegen wären viele Ananas-Früchte vorhanden gewesen, in denen er den Drink schließlich serviert habe. Auf die konkrete Frage, wer denn schlussendlich die Piña Colada erfunden habe, antwortete er, dies sei das Ergebnis der Teamarbeit aller Barkeeper des Caribe Hilton gewesen.

Und außerhalb der Karibik?

Die Piña Colada wurde zunächst vor allem in den USA populär, wo sie in den Cocktail-Mixbüchern erst seit den frühen 1970er Jahren Erwähnung fand. Nach Deutschland kam dieser Drink vor allem in den 1980er Jahren durch das Wiederaufleben der Barkultur. Besonders Charles Schumann, einem berühmten Barkeeper, ist dies zu verdanken, der verschiedene Coladas, wie beispielsweise den „Swimming Pool“ im Jahre 1979 kreierte und diese nicht nur in seiner berühmten „Schumann´s Bar“ in München servierte, sondern ihnen auch in von ihm geschriebenen Barbüchern, wie dem „Schumann´s Tropical Barbuch“ im Jahr 1986 erstmals eine eigene Rubrik widmete. Schumann mixte seine Piña Colada mit gestoßenem Eis im Shaker oder Blender zu und nahm 6 cl weißen und braunen Rum (je zu Hälfte), 6 cl Ananassaft, sowie je 2 cl Kokosnusscreme und süße Sahne. So, nun haben wir für Sie auch dieses „Geheimnis“ gelüftet!

Piña Colada und… kein Ende in Sicht

Sogar bis hinein in die Musik wurde dieser Cocktail thematisiert. Im Jahr 1979 landete der Sänger und Komponist Rupert Holmes, der mit diesem Getränk „Urlaub“ assoziierte, mit dem Titel „Escape“ einen Hit, der später in „The Piña Colada-Song“ umbenannt wurde. Dieser stand in den USA im Jahr 1980 auf Platz 1 der Hitparade. Auch der amerikanische Country-Sänger Garth Brooks verzeichnete mit seinem Lied „Two Piña Coladas“ 1998 ebenfalls einen Nr. 1 Hit in den USA.

Interessante, Anregendes und Neues: Dies wollen wir Ihnen mit unserem aktuellen Jenlous´Bonbonspezialitäten Blogartikel bieten. Vielleicht mögen Sie ja, wegen der vielen Details, den Artikel noch einmal lesen? Ein richtiges Feeling für die Thematik rund um Piña Colada erhalten Sie am besten dann, wenn Sie eine unserer gleichnamigen Köstlichkeiten, nämlich unsere Lifestyle-Spezialität aus Weyhe „Piña Colada Bonbon “, sanft auf der Zunge zergehen lassen!