Stück für Stück möchten wir Sie, lieber Bonbon-Fan, mit den gesundheitsfördernden Aspekten unserer diversen Bonbon-Inhaltsstoffe bekannt machen. Sind auch die einzigartigen Lifestyle Köstlichkeiten aus Weyhe ausschließlich dazu komponiert, Ihre „süßen Sinne“ zu erfreuen, so kann doch die eine oder andere Zutat, wie beispielsweise Ingwer, die Ihnen das Team von Jenlous´Bonbonspezialitäten in vielen lukullischen Gaumenschmaus-Spezialitäten präsentiert, als Tee oder beispielsweise auch als Salbe, besonders positive Wirkungen auf Ihre Gesundheit ausüben. Über diese Aspekte und noch vieles mehr über den Ingwer lesen Sie jetzt in unserem Blog.

Ingwer wird in Deutschland immer beliebter und wird zunehmend auch in der deutschen Küche genutzt. Erst nach und nach enthüllt diese Wurzel ihre Geheimnisse der Wissenschaft, denn noch immer gibt es viele Dinge über diese einzigartige Pflanze zu lernen. Mittlerweile haben auch hiesige Forscher bestätigt, dass Ingwer (was zum Beispiel in der Kunst des Ayurveda sowie in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange bekannt ist!) mit seinen bioaktiven Wirkstoffen gegen viele Beschwerden hilft. Die Bewohner ostasiatischer Länder kennen und nutzen diese Eigenschaften schon seit tausenden von Jahren. Vor allem in England ist Ingwer aufgrund seiner früheren ostasiatischen Kolonien besonders beliebt, wie unter anderem das berühmte Ginger Ale beweist.

Woher kommt der Ingwer? 

Die Nutzung des Ingwers reicht bis in das 6. Jahrhundert vor Christi Geburt zurück und wurde schon zu dieser Zeit von den Chinesen und Indern verwendet. Jahrhunderte später brachten ihn arabische Händler in den Mittelmeerraum. Von hier gelangte er durch die Römer und später die Kreuzritter nach Europa. Im 16. Jahrhundert schließlich wurde Ingwer durch spanische Siedler in die sogenannte „Neue Welt“, nämlich Amerika, gebracht. Schon im Mittelalter war diese Wurzel ein geschätztes Gewürz und fand Eingang in beinahe jedes Rezept eines Kochbuches, das im Jahre 1390 vom englischen Königshof zusammengestellt wurde.

Chinesen und Inder, bekannt für ihre profunden medizinischen Kenntnisse, hatten schon sehr früh die heilsame Wirkung von Ingwer erkannt und verwenden in bis auf den heutigen Tag in ihrer traditionellen Medizin, wie sie häufig in China und dem Ayurveda ausgeübt wird. Ursprünglich wuchs der Ingwer wild in den tropischen Regenwäldern. Heute wird die Pflanze vor allem in Indien, Nigeria, China und auf den Westindischen Inseln auf riesigen Plantagen kultiviert. Der in Indien geerntete Ingwer wird beinah nur für den Eigenbedarf genutzt, während der größte Exporteur die Volksrepublik China ist. Mittlerweile ist Ingwer in Deutschland sogar als Garten- und Zimmerpflanze beliebt. Um diese Pflanze zu züchten, werden sogenannte „Rhizome“ gekauft, die in die Erde gelegt werden. Ein Rhizom ist auf dem Gebiet der Botanik ein oft unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossensystem.

Ein kleiner botanischer „Ingwer-Ausflug“ 

Ingwer gehört zur Familie gleichlautenden Namens, nämlich der Ingwergewächse. Er ist eine ausdauernde Staude, die bis zu einem Meter hoch wird. Das Laub ist tief-grün und schilfartig. Als Hauptspross dient das verzweigte, unterirdisch wachsende Rhizom, aus dem die Pflanze wächst. Genau dieses ist „die Knolle“, die als Gewürz und Heilmittel verwendet wird. Wenn Sie ein Liebhaber dieser Pflanze sind, dann haben Sie sicherlich auch schon Ingwer in Ihrer Küche genutzt! Das Innere des Rhizoms ist gelblich und hat einen sehr aromatischen Geschmack. Die schuppenartige Blütenähre hat gelbliche Ränder und erscheint auf einem bis zu 25 cm langen, dicken Stängel, der sich zu vielen kleinen Blüten entfaltet, die gelb, violett oder purpurfarben sind. 250 Tage dauert es, bis die Rhizome geerntet werden können, wobei nur Teile verwendet werden, damit der verbleibende Rest wieder austreiben kann. Diese jungen, zarten Ingwerknollen, auch „grüner Ingwer“ genannt, kommen dann in den Handel und finden Verwendung in der Küche. Nach etwa zehn Monaten Wachstum färben sich die Blätter der Pflanze gelb, und erst dann werden die Knollen für den Gewürzingwer geerntet, der nach dem Trocknen zu Pulver gemahlen und je nach Zubereitungsart scharf oder auch mild ist. Sollten Sie gemahlenen Ingwer bevorzugen, sollten Sie ihn, wie alle Gewürzpulver übrigens nicht zu lange lagern, da er sonst sein Aroma und seinen Geschmack einbüßt.

Der Ingwer und seine Inhaltsstoffe 

Riecht auch der Ingwer angenehm aromatisch, so ist dagegen sein Geschmack scharf und würzig. Für diese Schärfe verantwortlich sind die Inhaltsstoffe „Gingerol“ und „Shogaol“. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Ingwer zum ersten Mal extrahiert. Die so entstandene scharfe Paste brauner Farbe wurde „Oleoresin“ genannt, woraus Gingerol und Shogaol gewonnen wurde. Im Laufe der Jahre entdeckten Forscher weitere bioaktive Wirkstoffe. Ingwer enthält die ätherischen Öle „Zingiberol“ und „Zingiberen“ sowie Harzsäuren, Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium sowie Phosphor. Auch war diese Pflanze neben Pfeffer lange Zeit das einzige scharfe Gewürz, und erst als der Chili aus Amerika eingeführt wurde, änderte sich dies.

Für die verdauungsfördernde und den Magen stärkende Wirkung des Ingwers sind „Cineol“ und „Borneol“ maßgebend. Jedoch erfahren Sie im Laufe des Blogs noch von vielen weiteren Wirkungen.

Ingwer als Gewürz für mannigfaltige Speisen 

Sie können diese Knolle frisch, eingelegt, kandiert, getrocknet, als köstliches Ingwer Bonbon aus dem Hause Jenlous´Bonbonspezialitäten unter http://bonbons.jenlous.de/portfolio/ingwer-bonbon/ sowie als ätherisches Öl verwenden. Beim Kochen wird er meist frisch und gemahlen genutzt und verleiht den Speisen eine angenehme Schärfe. Frisch gerieben, verleiht Ingwer diversen Suppen, Fisch und Meeresfrüchten, Gemüse, Geflügel und Lammfleisch einen ebenso aromatischen wie leicht scharfen Geschmack. Aber auch als Gewürz für Curry, Chutneys, Soßen und Marmeladen ist er köstlich. Lebkuchen, Printen, Obstsalat und Milchreis werden mit gemahlenem Ingwer verfeinert. Bekannt sind auch, neben der Köstlichkeit von Jenlous´Bonbonspezialitäten „Ingwer Bonbon“ auch in Sirup eingelegte oder kandierte Ingwerstücke.

Ingwer, als Heilmittel in Asien und China schon lange bekannt, findet in Europa zu neuer Blüte 

Was die Menschen in Ostasien schon seit langer Zeit wissen, haben mittlerweile auch westliche Wissenschaftler durch ausgiebige Forschungen bestätigt: Ingwer hilft gegen viele körperliche Beschwerden. Generell stimuliert er alle Organe, wirkt muskelentspannend und vitalisierend. Ebenso besitzt er eine antibakterielle sowie antivirale (= gegen Viren) Wirksamkeit. Er fördert die Durchblutung und hemmt die Blutgerinnung. Bei Kopfschmerzen, Husten, Erkältungen und Katarrh-Erkrankungen kann Ingwertee helfen. Weiterhin ist Ingwer hilfreich bei vielen Verdauungsbeschwerden, wie Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Unwohlsein nach fettem Essen, bei Erbrechen und Übelkeit. Neueren Forschungen zufolge soll Ingwerpulver auch bei Migräne, Rheuma, Arthritis, Verkrampfungen und Verspannungen helfen und Schwellungen verringern. Schon länger bekannt ist Ingwer zur Linderung der Reisekrankheit, dies gilt sowohl im Auto als auch bei Schiffsreisen. Aktuelle wissenschaftliche Recherchen haben darüber hinaus ergeben, dass die Inhaltsstoffe der Pflanze das Brechzentrum günstig beeinflussen und so auch Übelkeit während einer Chemotherapie imstande sind, zu verringern.

Bei Übelkeit während der Schwangerschaft entfaltet Ingwer ebenfalls seine positiven Wirkungen. Vitalisierend ist er ebenso bei Stress, chronischer Müdigkeit und Abgeschlagenheit nutzbar. Seit noch nicht allzu langer Zeit wird Ingwer in Deutschland auch in der Tiermedizin, vor allem bei Pferden, eingesetzt. Die Inhaltsstoffe Shogaol und Gingerol sollen bei den Tieren Entzündungen und Arthrose hemmen und förderlich für den Stoffwechsel sein.

Wussten Sie, dass neuere Untersuchungen, die an Ratten vorgenommen wurden, darauf hinweisen, dass Ingwer die Entwicklung des grauen Stars bei Diabetikern verhindern oder verlangsamen könnte?

In Indien und China gilt Ingwer darüber hinaus als Aphrodisiakum, als vielseitiges Liebesgewürz, vor allem in Kombination mit Fisch.

Wie können Sie Ingwer für Ihre Gesundheit nutzen? 

Sie können Ingwer in geriebener Form oder in feine Scheiben geschnitten zusammen mit frischer Zitrone in Form von Tee trinken, den Sie bitte mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Auch können Sie Ingwer in Smoothies wunderbar verarbeiten.

Resümee 

Wie Sie lesen konnten, ist Ingwer ungeheuer vielfältig einsetzbar. Ob in der Küche oder als Tablettenform, als Tee genossen, oder getrocknet: Die positive Wirkung der Pflanze entfaltet sich in abwechslungsvoller Weise. Auch die herrlich wohlschmeckenden Ingwer Bonbons aus dem Hause Jenlous´Bonbonspezialitäten sollten Sie in diesem Zusammenhang einmal probieren. Wir sind uns nämlich sicher, dass Sie der vollmundige Geschmack dieser liebevoll komponierten Schmankerl vollauf begeistern wird!