Unsere Jenlous´ Bonbonspezialität „Honigbiene“ mit ihrem samtig- vollmundigem Aroma, bietet Ihnen eine exquisite lukullische Köstlichkeit, die Ihre Geschmackssinne betört und ein besonderes Wohlbehagen auslöst. Grund genug, Ihnen ein wenig über den „goldenen Saft“, wie dieses kostbare Bienenprodukt „Honig“ auch genannt wird, zu berichten.

Wie entsteht Honig eigentlich?

Dieses gold-gelbe Naturprodukt entsteht, indem Bienen andere süße Säfte oder so genannte „Nektariensäfte“ an lebenden Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, in ihrem Körper verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen. Hauptquelle für dieses Erzeugnis ist der Nektar von Blütenpflanzen. Ein Nektarium, daher der Begriff „Nektariensäfte“, ist eine Saftdrüse bei Blütenpflanzen, die einen mit Zucker gesättigten Saft abscheidet, ein Produkt, das wir unter der Bezeichnung „Nektar“ kennen.

Wussten Sie schon, dass Honig generell erst dann geschaffen wird, wenn eine angemessene Menge pro Zeiteinheit von den Sammelbienen in den Bienenstock gebracht wurde? Und zwar muss diese über dem laufenden Eigenverbrauch, der zur Ernährung des Bienenvolkes und zur Aufzucht der Brut notwendig ist, liegen. Es werden also lediglich Überschüsse zur Bevorratung weiterverarbeitet und schließlich eingedickt als Honig gelagert.

Der Honig und seine weltumspannende Geschichte      

Schon in der Ära der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel. Dies beweisen 9000 Jahre alte Höhlenmalereien mit „Honigjägern“ aus dieser Epoche. Damals war es das einzig bekannte Süßungsmittel. Der Honig, der wild lebenden Bienenvölkern abgenommen wurde, diente als Köder bei der Bärenjagd. In Stein gemeißelte Felsbilder aus Australien zeigen, dass die Ureinwohner, die Aborigines, bereits in vorgeschichtlicher Zeit Buschhonig von stachellosen Bienen sammelten. Die „vorgeschichtliche Zeit“ auch „Urgeschichte“ genannt, bezeichnet dabei die älteste Periode menschlicher Geschichte, die sich vom Auftauchen der ersten Steinwerkzeuge vor ungefähr 2,5 Millionen Jahren bis zum regional sehr unterschiedlichen Auftreten von Schriftzeugnissen erstreckt.

Den Ursprung der Hausbienenhaltung mit gezielt geplanter Honiggewinnung vermuten Forscher im 7. Jahrhundert vor Christi Geburt in Anatolien. Auch bei Ausgrabungen von Pharaonengräbern in Ägypten wurde Honig als Grabbeigabe entdeckt. Um das Jahr 3000 vor Christi Geburt galt Honig im alten Ägypten als „Speise der Götter“ und damit als Quelle der Unsterblichkeit. Etwa 400 vor Christi Geburt lehrte der berühmte Arzt Hippokrates, dass Honigsalben eine Fieber senkende Wirkung hätten und Honigwasser die Leistung der Athleten bei den damaligen Olympischen Spielen verbessere.

Nach Augustinus, einem berühmten Kirchenvater, ist der Honig ein Bild für die Güte und Zärtlichkeit Gottes. Auch im Koran wird die Heilwirkung dieses goldenen Saftes beschrieben. Denn in der 16. Sure, Vers 68 bis 69 wird berichtet, dass „die Biene durch Eingebung den Befehl bekommen hat, von allen Früchten zu essen und dadurch Honig herzustellen und dass der Honig für den Menschen eine Heilwirkung besitzt“.

In einem Kochbuch aus dem Jahre 1547 schreibt der Verfasser über die damals vermuteten Wirkungen: „Rosenhonig sterket und reinigt den magen von böser feuchtigkeit, reiniget und heilet gschwer, Feul und Schaden des Munds, Zahnfleisch, Hals und Gurgeln.“

Honig in heutiger Zeit  

Bevor der Zucker industriell aus Zuckerrüben gewonnen wurde, war Honig ein wichtiger, häufig auch der einzige Süßstoff. Infolge der Verfahrensentwicklung zur Herstellung von Haushaltszucker aus Zuckerrüben und Zuckerrohr ist die Nutzung von Honig immer mehr verdrängt worden. Heutzutage spielt dieses Naturprodukt in der weiterverarbeitenden Lebensmittelindustrie kaum noch eine Rolle.

Daher ist auch die Jenlous´ Bonbonspezialität „Honigbiene“ ein wahrhaft zart- schmelzender und seltener kleiner Schatz!

Honig wird als gesundes Nahrungsmittel dennoch weiterhin geschätzt, zum Beispiel in Form des Brotaufstrichs oder als Alternative zum industriell nicht besonders gesunden Haushaltszucker.

Der einzigartige Wert des Honigs für die Ernährung ergibt sich in erster Linie aus dem hohen Zuckergehalt und den ebenfalls enthaltenen Mineralstoffe und Enzymen. Vitamine liegen meist nicht in bedeutender Konzentration vor. Eine Ausnahme bilden hier bestimmte Honigsorten aus Gebirgsgegenden, die einen hohen Vitamin C Gehalt von 116 bis 240 Milligramm auf 100 Gramm haben. Solch ein Honig entsteht aus dem Nektar von Minz- und Thymianblüten. Er wird zum Beispiel im Iran gewonnen.

Honig als Heilmittel

Neben anderen Bienenprodukten wird Honig in der Naturheilkunde im Rahmen der Apitherie als Heilmittel verwandt. Mit diesem Begriff wird die medizinische Nutzung der Bienenprodukte bezeichnet, bei der vor allem Propolis, Bienengift und Honig eingesetzt werden. Da nach deutschem Recht für die Heilwirkung von Lebensmitteln nicht geworben werden darf, ist es nicht erlaubt, Honig als Heilmittel zu bezeichnen. Dennoch sind die wohltuenden Wirkungen dieses Produktes von Mutter Natur, wie wir es Ihnen schon berichtet haben, seit langem bekannt.

So wirkt Honig leicht entzündungshemmend, so dass erhöhte Temperatur, aber auch Schwellungen und lokaler Schmerz zurückgehen. Er trägt zur gleichmäßigen Wundheilung bei und reduziert die Narbenbildung. Ebenso wird er als Wundauflage benutzt, da er leicht antiseptisch, also Keim reduzierend und bekämpfend wirkt und auch in Wunden vorhandenes totes Gewebe abbaut. In diesem Zusammenhang ist der „Manuka- Honig“ zu nennen, eine ganz besondere Honig- Sorte, die vor allem eine stark antibakterielle Wirkung besitzt. Jedoch ist es wichtig, zu erwähnen, dass für die äußere Anwendung nur ein mit Gammastrahlen bestrahlter, als ein sterilisierter Manuka- Honig genutzt werden sollte, denn Lebensmittelhonig ist als heilendes Mittel nicht geeignet. Jedoch wird diese Sorte als zugelassenes Medizinprodukt bereits in Pflegediensten und Kliniken verwendet.

Ausblick

Wir hoffen, dass Ihnen unser kleiner Ausflug in die Welt des Honigs Interessantes und Wissenswertes berichtet hat. Aber auch ein Bummel auf unserem bunten und innovativen Portal ist sicherlich für die Bonbon-Liebhaber unter Ihnen ganz besonders lohnend. Denn angefangen von fruchtig- spritzigem Naschwerk, über köstlich cremige Eierlikör Delikatessen bis hin zu wohltuenden Wind- und Wetter Bonbons: Mit großer Sorgfalt und Hingabe eingepackt, ist jede einzelne Jenlous´ Bonbonspezialität- neben der „Honigbiene“– ein wahrhaft echte kleiner „Geschmacks-Schatz“, den es zu entdecken gilt!

Bei speziellen Wünschen und Anregungen sind wir gerne für Sie da. Denn wir möchten, dass unsere Bonbonspezialitäten nicht nur „gut“ sind, sondern mit Ihrer Hilfe immer noch ein wenig besser werden!

♥ Euer Jenlous`Team ♥