Hatten Sie schon einmal Gelegenheit unsere echte Lifestylköstlichkeit aus Weyhe „Vanille Kirsch Bonbon“ zu kosten? Dieser zart schmelzende Gaumenschmaus verbindet das einzigartige Aroma zart schmelzender Vanille mit dem fruchtig vitalisierenden Bouquet roter reifer Kirschen! Da Vanille ein besonders einzigartiges, kostbares Gewürz ist, wollen wir heute einmal den Fragen nachgehen, woher die Vanille kommt und welche wohltuenden Auswirkungen sie auf unsere Gesundheit haben kann.

Alles Wissenswerte über Vanille       

Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Schoten verschiedener Arten der Orchideen-Gattung „Vanilla“ gewonnen wird. Vanille in Stangenform wird auch als „Königin der Gewürze“ bezeichnet und stammt ursprünglich aus Mexiko. So wurde sie in Mittel- und Südamerika schon vor Jahrhunderten zum Verfeinern des bitteren Kakaos, aber ebenso als Aphrodisiakum genutzt. Erst durch die spanischen Eroberer gelangte die Vanille nach Europa.

Wussten Sie, dass weltweit über 100 verschiedene Vanille Sorten existieren? Jedoch liefern nur 15 Sorten die bei uns so beliebten aromatischen Kapseln. Die wichtigste unter diesen ist die Gewürzvanille. Obgleich sie ihren Ursprung in Mexiko hat, wird sie heute vor allem im Indischen Ozean sowie auf Madagaskar kultiviert. Neben unserem Vanille Kirsch Bonbon, eine unserer mit Liebe und Sorgfalt hergestellten Jenlous´Bonbonspezialitäten, sind vor allem Vanillepudding, Vanillesoße, Vanillekipferl und viele andere süße Herrlichkeiten bekannt. Vanille ist, nach dem Safran, übrigens das zweitteuerste Gewürz der Welt! In diesem Zusammenhang ist die Bourbon-Vanille bei uns in Europa wegen ihres intensiven Aromas ganz besonders gefragt. Sie erhielt ihren Namen von der Insel La Réunion, von der sie stammt. Diese trug früher den Namen „Ile Bourbon“.

Neben der Gewürzvanille sind lediglich noch die „Tahiti-Vanille“ sowie die „Guadeloupe-Vanille“ von wirtschaftlicher Bedeutung. Die erstgenannte Sorte wird im südpazifischen Raum angebaut und sie ist eine nahe Verwandte der Gewürzvanille, die sich jedoch von ihr im Aroma unterscheidet. Sie enthält nämlich weniger Vanillin, dafür jedoch einen höheren Gehalt an anderen aromatischen Ingredienzien, die den Schoten ein blumig-feines Aroma verleihen. Die Guadeloupe-Vanille stammt aus Mittel- und Südamerika und wird heutzutage auf den Westindischen-Inseln kultiviert. Da sie ähnliche armomatische Eigenschaften wie die Tahiti-Vanille besitzt, werden diese beiden Sorten vor allem in der Parfümherstellung genutzt.

„Tiefgründige Blume“- diesen Namen gaben ihr die Azteken Mexikos

Schon lange vor der Ankunft der Europäer wurde die Vanille in Mexiko besonders geschätzt. In den Aufzeichnungen eines Aztekenherrschers wird berichtet, dass das von ihm unterworfene Volk der Totonaken einen Teil ihres Tributs in Vanille entrichten musste. Diese waren lange das einzige Volk, das um die Geheimnisse des Vanilleanbaus wusste. Auf die Totonaken geht auch die Legende zurück, die sich um die Vanille rankt, denn danach entspross die Lianen-artige Kletterpflanze aus einer getöteten totonakischen Prinzessin. Daher gilt noch heute die Region Veracruz am Golf von Mexiko als Wiege der Vanille. Wie schon erwähnt, wurde Vanille häufig in Verbindung mit Kakao genossen, da sie seinen bitterscharfen Geschmack abrundet. Von Montezuma II. oder auch in der Sprache der Azteken „Moctezuma II.“, der um 1465 bis 1520 lebte, wird berichtet, dass er täglich ungefähr fünfzig (!!) Tassen eines Kakao-Vanille-Cocktails zu sich genommen habe. Es dauerte Jahrzehnte, bis die Nutzung von Vanille zuerst in Spanien und dann im übrigen Europa gebräuchlich wurde. Sie blieb ausschließlich eine köstliche Leckerei für die Reichen, wobei Spanien sein Monopol besonders hütete, denn auf die illegale Ausfuhr der Vanillepflanze stand die Todesstrafe. Erst nach der Unabhängigkeit Mexikos im Jahre 1810 gelangten Stecklinge in die botanischen Gärten von Paris und Antwerpen, und 1819 waren es die Niederländer, die damit begannen, die Pflanze auf Java in ihren Kolonien anzubauen. In den neuen Anbauländern muss die Bestäubung der Blüte künstlich erfolgen, da die in Mexiko beheimateten natürlichen Bestäuber, wie zum Beispiel der Kolibri, in diesen Ländern nicht existieren. Vanillin wurde erstmals im Jahr 1858 als relativ reine Substanz von dem Chemiker und Pharmakologen Nicolas-Theodore Gobley isoliert. Dabei dampfte er einen Vanilleextrakt vollständig ein und kristallisierte es anschließend mittels heißen Wassers um. Im Jahr 1874 erst gelang dem Chemiker Wilhelm Haarmann gemeinsam mit Ferdinand Tiemann im deutschen Holzminden die Herstellung von Vanillin aus Coniferen, das im Rindensaft von Nadelhölzern vorkommt. Dennoch blieb natürliches Vanille-Gewürz auch weiterhin äußerst kostbar.

Ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts verschob man die Produktion von Bourbon-Vanille von Réunion in den Nordosten von Madagaskar. Diese Insel sowie Indonesien sind heutzutage die Hauptanbauländer.

Bonbon Vanille- vollmundiger, herrlich süßer und noch dazu gesunder Stimmungsaufheller 

Dieses Gewürz vermag jedoch nicht nur durch seinen unverkennbaren Geschmack und seinem angenehmen Geruch zu überzeugen, sondern beeindruckt ebenso mit seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Vor allem dem Haupt-Aromastoff Vanillin werden diverse positive Auswirkungen auf unser körperliches Wohlbefinden nachgesagt. So soll diese Substanz stimmungsaufhellende Eigenschaften besitzen und daher bei depressiver Verstimmung sowie Angstzuständen helfen. Bei letzteren macht sich darüber hinaus die beruhigende Wirkung der Vanille auf unsere Nerven bemerkbar, weswegen auch sehr viele Kerzen, Körperpflegeprodukte sowie Badezusätze nach Vanille duften. Häufig wird diese Substanz auch Parfüms und anderen Kosmetika beigegeben, da das Vanillin den Pheromonen, das sind Sexuallockstoffe des Menschen chemisch äußerst ähnlich ist. Auf diese ist wohl auch die aphrodisierende Wirkung zurückzuführen, die der Vanille nachgesagt wird.

Auch soll Vanille, äußerlich angewandt, eine antiseptische Wirkung besitzen, so dass sie zum Beispiel bei Wunden das Infektionsrisiko senken kann. Darüber hinaus wird ihr eine entzündungshemmende Eigenschaft bescheinigt. Aus diesem Grund soll das Gewürz bei Ekzemen sowie Pilzerkrankungen der Haut und Neurodermitis besonders seine Wirkung entfalten.

Aktuelle Studien überprüfen derzeit, ob Vanille einen positiven Einfluss auf Krebserkrankungen haben kann. Vermutet wird, dass sie eine schützende Auswirkung auf die menschlichen Zellen hat und somit Mutationen am Erbgut, wie sie beim Krebs üblich sind, verhindern könnte. Derzeit jedoch liegen leider darüber noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Die Nutzung von Vanille in der Küche

Hier wird Vanille vorzugsweise zur Abrundung von Süßspeisen verwendet. Die natürliche Vanille besitzt 35 Prozent Wasser, 15 Prozent Fett, 6 Prozent Mineralstoffe und 25 Prozent Zucker. Weiterhin hat sie einen bis zu 30 prozentigen Zelluloseanteil. Die Quote des Vanillins liegt zwischen drei und vier Prozent. Da auch die Schote selbst viele Aromastoffe besitzt, sollten Sie sie mehrmals benutzen. Sie können sie durch Kochen mit Sahne oder Milch gewinnen und danach die Flüssigkeit für Vanillesoße nutzen.

Ausblick

Aber nicht nur in Form von Vanillesoße, sondern natürlich auch mittels unserer lukullischen Jenlous´Bonbonspezialitäten Vanille Kirsch Bonbon“ erleben Sie echt vollmundigen, puren Vanille-Geschmack. Genießen Sie voller Wohlbehagen dieses herrliche Schmankerl, das wir Ihnen in gewohnt liebevoll gestalteten 100 Gramm Beutelchen zukommen lassen, und nehmen Sie einfach einmal eine richtige „Verwöhn-Auszeit“, die Sie sich redlich verdient haben!