Unsere Jenlous´ Bonbonspezialität „Goldnuss“ besteht aus edler Kakao- Schokofüllung und ist ein absoluter Genuss für Ihren Gaumen!

Aber seit wann gibt es eigentlich Kakao und was ist weiterhin Wissenswertes über die Kakaopflanze zu berichten? In diesem kleinen Brevier erfahren Sie mehr darüber!

Obwohl die Kakaopflanze, wie Forscher vermuten, wahrscheinlich aus Südamerika stammt, begann die Geschichte ihres Anbaus in Mittelamerika. Gefäß- Funde mit Anhaftungen von Theobromin signalisieren die Nutzung der Pflanze ab dem Jahre 1000 vor Christi Geburt. Der Stoff „Theobromin“ besitzt eine ähnlich anregende Wirkung wie Coffein, und kommt, neben dem Kakaobaum, auch in Teepflanzen und Kolabäumen vor. Reste dieser Gefäße wurden in Honduras gefunden, wobei Experten glauben, dass nicht die Kakaobohne selbst, sondern das zuckerhaltige Fruchtfleisch genutzt wurde, das die Einwohner zu einem alkoholhaltigen Getränk vergoren.

Kakao als Zahlungsmittel

Bei den Azteken war die Pflanze schon früh bekannt. Sie galt als heilig und als ein Geschenk des Gottes Quetzalcoatl. Daher wurde sie auch besonders verehrt. Die aus der Frucht gewonnenen Bohnen wurden jedoch nicht nur als Opfergabe, sondern ebenso als Zahlungsmittel und zur Zubereitung eines herb schmeckenden Gewürztrankes verwendet, der sich von dem heute verbreiteten Kakaogetränk allerdings wesentlich unterscheidet. Auch die Mayas stellten einen solchen Trunk her, den sie am liebsten mit Chilipulver und Mais würzten. Die Tatsache, dass Kakao als Zahlungsmittel genutzt wurde, unterstreicht die hohe Bedeutung und den großen Stellenwert dieser Pflanze. Bis ungefähr 600 nach Christi Geburt bezahlten sowohl die Mayas als auch die Azteken mit dieser Währung.

Der große Vorteil dieses so genannten „Primitivgeldes“ bestand darin, dass die etwa mandelgroßen Kakaobohnen leicht, handlich und haltbar waren und in dieser Hinsicht mit den heute genutzten Münzen viel gemeinsam hatten. Weiterhin ließen sich mit den beinahe immer gleich großen Bohnen- ebenso wie bei Münzen- Einheiten festlegen, nach denen der Wert der Waren berechnet werden konnte. Die damalige Kaufkraft wird deutlich, wenn man weiß, dass ein Kaninchen 8 Kakaobohnen und ein guter Sklave 100 Kakaobohnen kosteten.

Weitere Stationen des „Kakao-Lebensweges“

Als die spanischen Eroberer im Jahre 1514 Mexiko einnahmen und die Azteken unterwarfen, entdeckten sie schnell, dass ihnen „Braunes Gold“ in die Hände gefallen war. Mit der Verbreitung des Kakaogenusses in Europa expandierte ebenso der Anbau der Kakaopflanze auf Plantagen, auf denen Sklaven auch in den europäischen Kolonien harte Arbeit leisten mussten. Im 17. Jahrhundert wurden Regionen in Ecuador und Venezuela zu den Hauptproduktionsgebieten und gegen Ende des Jahrhunderts kamen weitere Gegenden in Brasilien dazu. Im 18. Jahrhundert schließlich wurde der Anbau von Kakao auf die Karibik und die niederländischen Kolonien in Südamerika ausgeweitet.

Der Kakaobaum und sein Anbau

Der Kakaobaum ist ein langer, dünner Unterholzbaum mit glatten, schwertartigen Blättern. Ursprünglich im Gebiet des Amazonas beheimatet, wird Kakao heute in tropischen Gebieten bis etwa 20 Grad nördlicher und südlicher Breite angebaut, da nur hier das Klima ausreichend feucht und warm ist. Neben hohen Temperaturen und Niederschlägen, benötigt die Pflanze auch reichlich Schatten, denn unter direkter Sonneneinstrahlung kann sie sich nicht in vollem Umfang entwickeln. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Blüten, nicht wie bei Kaffee und anderen Nutzpflanzen üblich, von Bienen sondern von kleinen Mücken bestäubt werden. Unter günstigen Voraussetzungen blüht der immergrüne Kakaobaum ganzjährig und trägt über das ganze Jahr hinweg Früchte. Im Alter von fünf bis sechs Jahren erfolgt die Erstblüte, wobei die reifen, je nach Sorte grüngelben bis roten Früchte, bis zu 30 cm lang sind und bis zu 500 Gramm wiegen. Diese enthalten bis zu fünfzig in das Fruchtfleisch eingebettete Samen, die wir umgangssprachlich als „Kakaobohnen“ bezeichnen. Ein voller Ertrag ist ab dem zwölften Lebensjahr zu erwarten. Zweimal im Jahr wird Kakao geerntet. Das erste Mal zum Ende der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit und das zweite Mal am Anfang der nächsten Regenzeit, wobei die erste Ernte generell als hochwertiger gilt.

Wie wird aber nun aus den eher bitter schmeckenden Kakaobohnen wundervoll süß schmeckende Schokolade?

Kakao bildet den wichtigsten Grundstoff für die Herstellung von Schokolade. Die Kakaobohnen, die in den Früchten des Kakaobaumes enthalten sind, haben jedoch nicht den typisch süßen Geschmack, der bei allen Schokoladen-Liebhabern ein beinahe seliges Gefühl auslöst! Dies liegt daran, dass die Früchte noch einen relativ hohen Gehalt an Bitterstoffen aufweisen. Um fertiges Kakaopulver zu erhalten, werden die geernteten Kakaofrüchte geöffnet. So beginnt das Fruchtfleisch zu gären. Durch den hierbei entstehenden Alkohol wird die Keimung der Samen gestoppt und diese verlieren damit einen Teil ihrer Bitterstoffe. Dieser Vorgang dauert etwa zehn Tage. Anschließend werden die Kakaobohnen getrocknet und in die Länder geliefert, die Schokolade produzieren.

Dort angekommen, werden die Bohnen zunächst zur Kakaomasse und später zu Kakaobutter und Kakaopulver weiter verarbeitet. Kakaobutter ist ein aus der Kakaomasse abgepresstes Fett, das, in Kombination mit dem Kakaopulver, in den meisten Schokoladensorten enthalten ist. Milchschokolade enthält noch zusätzlich Milch- oder Sahnepulver, weiße Schokolade dagegen nur Kakaobutter und natürlich Zucker.

Unsere Jenlous´ Bonbonspezialität „Goldnuss“ ist ein lukullisches Erlebnis mit zart schmelzender, cremiger Kakaofüllung. Einfach ein Gaumen- Fest für alle Schokoladen- Bonbon- Liebhaber!

Wissen, was Freude bereitet

Schokoladensorten mit einem Kakaoanteil von über siebzig Prozent wird nachgesagt, eine blutdrucksenkende Wirkung zu haben. Kakao enthält nämlich viele Flavanole, Stoffe, die sich positiv auf die Elastizität der Blutgefäße und damit auf den Blutdruck auswirken. So kann Kakao generell dazu beitragen, das Risiko eines Schlaganfalls zu senken. Das schon erwähnte Theobromin wirkt sich außerdem stimulierend auf den Kreislauf und das zentrale Nervensystem aus. Dunkle Schokoladensorten enthalten darüber hinaus viele Antioxidantien, die im Körper als Radikalfänger ihren Dienst tun.

Zum gutem Schluss

Entgegen allen schlechten Nachrichten in Presse, Funk, Fernsehen und Internet, die vor dem Genuss von Süßigkeiten warnen, sind dies doch einmal richtig erfreuliche Schokoladen- Ausblicke. Selbstverständlich gilt auch hier, dass das Geheimnis vollendeten Genusses in der Kunst des Maßhaltens liegt! Wenn Sie also auf der Suche nach Klasse statt Masse sind, dann haben Sie in unseren Jenlous´Bonbonspezialitäten genau das edle Produkt gefunden, das Ihren Ansprüchen an vollendete Geschmacksvielfalt in vollem Umfang entspricht.

Denn Eines ist sicher: Unsere Bonbon-Schätze aus dem Hause „Jenlous“ machen zwar nicht schlanker, aber, wir sind sicher, glücklich! Denn Sie müssen sich ja nicht gleich eine ganze Tüte Bonbons auf einmal zu Gemüte führen!

♥ Euer Jenlous`Team ♥